Unser Beitrag zum neuen Casino Theater

Das Casino gehört zu Burgdorf. Darum hat sich die Burgergemeinde an der nun abgeschlossenen Sanierung substanziell beteiligt. Ein Bekenntnis zum ­regionalen Kulturleben.

Neben der Stadt Burgdorf hat die Burgergemeinde den Hauptharst der Umbaukosten von budgetierten 13,2 Millionen Franken mitgetragen. Es ist dies das erste derartige Engagement der Burgergemeinde für das Casino Theater. «Wir möchten mit unseren Beiträgen insbesondere Institutionen unterstützen, die ohne die entschlossene Unterstützung von Dritten gar nicht existieren könnten», begründet Burgerratspräsident Christoph Bürgi. Demgegenüber müssten aus Sicht des Burgerrats kommerziell agierende Organisationen – wie etwa die Markthalle – ihr Angebot so ausrichten, dass sie selbsttragend sind und sich die Mittel für ihre Entwicklung selbst beschaffen können.

Bedingung für die Beteiligung der Burgergemeinde am Umbau war unter anderem eine angemessene Vertretung im Verwaltungsrat:

 

Nebst zwei Verwaltungsratsmandaten, die durch Edith Müller-Balsiger und Regula Urbanek besetzt sind, hat sie mit Markus Grimm auch das Präsidium inne. Sie bringt dadurch strategische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen in die Unternehmung ein, hält sich jedoch bei der Programmierung, also dem effektiven künstlerischen Betrieb, bewusst zurück. Und: Sie ist neben der Stadt die grösste Aktionärin.

In Ergänzung der einmaligen Zahlung an die Sanierungs­kosten unterstützt sie auch den laufenden Betrieb des Casino Theaters mit einem namhaften Jahres­beitrag.

www.theaterburgdorf.ch