nachhaltig. Bei uns wird nichts einfach mal auf Biegen und Brechen durchgezogen», sagt Daniel Krohn. Es geht nicht ums schnelle Spektakel, sondern um Qualität und Vertrauen – im Team wie mit den Gästen. JUNG, MODERN, EINLADEND «Das Sommerhaus ist ein junger, moderner Betrieb geworden», so Daniel Krohn. Dabei ist der Begriff «jung» nicht auf das Alter beschränkt – es ist die Einstellung, die zählt. Offenheit, Kreativität und flache Hierarchien. «Wir arbeiten Hand in Hand, auf Augenhöhe. Bei uns wird nicht herumgemotzt», sagt Alexandra von Arx und spricht damit ein Klischee der Gastronomie an. «Wir sind eine Familie – die Sommerhaus-Familie.» Und diese Herzlichkeit ist nicht einfach ein PR-Spruch, sie ist spürbar. Das Basisteam besteht aus zehn Personen, ergänzt durch Aushilfen – besonders im Sommer, wenn es auf der Terrasse auch mal 300 Gäste an einem Tag sein können. Ein eindrückliches Potenzial, das das Haus mit seinen zahlreichen Räumen, dem lauschigen Garten und viel Charme problemlos stemmt. Ob Hochzeiten, Geburtstage, Firmenevents oder einfach ein gutes Abendessen: Das Sommerhaus bietet Platz – oft mehr, als man denkt. «Die Grösse des Hauses wird unterschätzt», so Daniel Krohn. RAUM FÜR ALLE UND VIELES Kulinarisch bleibt man im Sommerhaus dem gewohnten Standard treu, möchte aber noch breiter werden. Ein preiswertes Mittagsmenü ist in Planung, ebenso wie saisonale Themenabende und Angebote für unterschiedliche Budgets. Die Küche orientiert sich an Frische, Regionalität und ehrlicher Kochkunst – keine Show, kein Firlefanz, sondern echte Aromen, klar auf den Punkt gebracht. Dafür sorgt Daniel Krohn mit seiner ruhigen Art und seiner Erfahrung: Der 40-jährige Hamburger war in Deutschland für sechs Küchen einer Hotelkette verantwortlich, bevor es ihn der Liebe wegen in die Schweiz verschlug. Während sechs Jahren arbeitete er als Küchenchef des Restaurants beim Limpacher Golfplatz. Heute nennen er und seine Partnerin Alexandra von Arx das Sommerhaus ihr Zuhause. Und das merkt man. «Wenn du als Gastronom geboren bist, dann machen dir die Arbeitszeiten, der Stress und die körperliche Anstrengung nichts aus», sagt Daniel Krohn. Und auch wenn der Fachkräftemangel spürbar sei, sorge ein durchdachter Einsatzplan für ein gutes Arbeitsklima. Zwei Ruhetage – Montag und Dienstag – würden den Job im Sommerhaus attraktiv machen. «Da haben schliesslich alle Geschäfte offen», schmunzelt er. EIN HAUS FÜR BURGDORF Was das Sommerhaus unter seiner neuen Führung besonders auszeichnet, ist der integrative Gedanke. «Wir möchten, dass alle Burgdorferinnen und Burgdorfer das Sommerhaus als ihr Haus empfinden», sagt Alexandra von Arx. Niemand soll bevorzugt werden und jeder sich willkommen fühlen: jung wie alt, Stammgäste ebenso wie Neugierige auf der Durchreise. Dieser Geist zeigt sich in vielen kleinen Dingen – im freundlichen Lächeln beim Empfang, im offenen Ohr für Feedback, in der Art, wie man miteinander umgeht. Das Sommerhaus will mehr sein als ein Restaurant. Es will ein Treffpunkt sein, ein Ort für Begegnung, für gute Gespräche, für Momente, die in Erinnerung bleiben.
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