Die Gebäude wurden in ökologischer Holzelementbauweise errichtet, die Doppelhaushälften erfüllen den MINERGIE-P-Standard. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine zentrale Pelletanlage, was ökologisch sinnvoll und betrieblich effizient ist. Das Haus der Ducrets wurde in mehreren Punkten individuell angepasst. Der Grundriss im Obergeschoss wurde auf ihre Wünsche abgestimmt, beim Innenausbau konnten sie Materialien, Farben und Ausstattung frei wählen. Das Erdgeschoss ist offen gestaltet – mit Wohn- und Essbereich, offener Küche sowie einem zusätzlichen Raum, der als Büro genutzt wird. Im Obergeschoss befinden sich drei Schlafzimmer – eines davon mit Balkon – und ein grosszügiges Bad mit Tageslicht. Über eine interne Treppe gelangt man zur halboffenen Dachterrasse, die als geschützter Rückzugsort dient. «Gerade im Sommer ist das ein angenehmer Ort, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen», sagt Daniela Ducret. Im Untergeschoss befinden sich die Waschküche sowie ein geplanter Hobbyraum, der aktuell im Aufbau ist. Die beheizte Wohnfläche beträgt 145 Quadratmeter, dazu kommen 74 Quadratmeter Keller und 235 Quadratmeter Aussenfläche inklusive Schöpfli, Velounterstand und Zugangstreppe. «Die Bauweise mit den einzelnen Holzmodulen hat uns beeindruckt – und wie schnell alles stand», erinnert sich Maurice Ducret. Auch das Solardach war bei den Doppelhäusern bereits vorgesehen. Für die Familie passte das Gesamtpaket: funktional, nachhaltig und gut eingebettet. GEMEINSCHAFTSLEBEN IM QUARTIER Auch das soziale Umfeld hat sich sehr positiv entwickelt. Viele Familien mit Kindern sind hier eingezogen. «Diesen Sommer haben einige Nachbarn ein Quartierfest organisiert», erzählt Daniela Ducret. Jeder brachte etwas mit, von der Grillstation über Salate bis hin zum Bierwagen. Während der Frauenfussball-EM gab es ein gemeinsames Public Viewing im Unterstand. Die Kommunikation läuft über einen WhatsApp-Chat, der als unkomplizierte Plattform für Austausch, Nachbarschaftshilfe oder spontane Treffen dient. Mit den direkten Nachbarn teilen sich die Ducrets sogar einen Rasenroboter – eine kosteneffiziente Form gelebter Nachbarschaft. Die Lage an der Emme bringt zusätzlichen Mehrwert: Ob für einen Spaziergang, eine Abkühlung im Sommer oder einfach eine kurze Auszeit im Grünen. Die Natur beginnt direkt vor der Haustür. Jael und Mayla schätzen die kurzen Wege zur Schule, zu Freundinnen und in die Stadt, Daniela und Maurice die gute Anbindung und das durchdachte Quartierkonzept. «Alles, was wir brauchen, ist schnell erreichbar, was den Alltag einfacher macht», sagt Maurice Ducret. Der Bezug zur Stadt sei geblieben, ergänzt er, aber mit einem neuen Wohngefühl. AM RICHTIGEN ORT ANGEKOMMEN Vor ein paar Wochen wurden die letzten Wohneinheiten der Burgermatt ihren Eigentümern übergeben. Nach knapp zwei Jahren im Quartier hat sich der Alltag der Ducrets bereits eingependelt. Die neue Umgebung fühlt sich vertraut an, das Haus entspricht den Bedürfnissen der vierköpfigen Familie, das Quartierleben ist unkompliziert und angenehm. Der Einzug ins Eigenheim war nicht nur ein Ortswechsel, sondern ein gelungener nächster Schritt in ihrem Leben. Mit dem Gefühl, am richtigen Ort zu sein – und mit dem Freiraum, sich weiterzuentwickeln.
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