Burger Journal 16 - November 2026

Das Sommerhaus. Immer einen Besuch wert KULTIVIERTE GELASSENHEIT MIT LANGER GESCHICHTE Das Sommerhaus vor den Toren Burgdorfs war schon immer ein Ort, an dem Menschen zusammenkamen. Einst machten hier Reisende auf den beschwerlichen alten Verkehrswegen Richtung Zentralschweiz oder Bern Rast, während die Burgdorfer Stadtbevölkerung ausserhalb der Stadtmauern Erholung in der Natur und Geselligkeit suchte. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts diente das Sommerhaus, damals «Leuenbad» genannt, als «Baadwirtschaft». Dabei dürfte es weniger die heilende Wirkung des Wassers gewesen sein, welche die Menschen ins Leuenbad lockte, als vielmehr die Aussicht auf gesellige Stunden abseits des reglementierten städtischen Lebens. Beliebt waren wohl auch die Tanzveranstaltungen und das Kegelspiel. RAUS AUS DEM ALLTAG. SEIT 1650 Das Leben innerhalb der damals noch umringenden Stadtmauern war eng. Nicht nur räumlich, sondern auch gesellschaftlich. Man kannte sich, beobachtete einander und wusste, was sich gehörte. Umso verlockender war ein Ausflug vor die Tore der Stadt mit Panoramablick auf die Umgebung. Hier konnte man dem geschäftigen Alltag und den neugierigen Blicken der Nachbarn für eine Weile entfliehen, die Natur geniessen und sich in ungezwungener Atmosphäre begegnen. DAS SOMMERHAUS IST WEIT ÜBER BURGDORF HINAUS FÜR SEINE EINZIGARTIGE TERRASSE BEKANNT. DOCH DAS TRADITIONSREICHE HAUS HAT WEIT MEHR ZU BIETEN: EINE GEMÜTLICHE GASTSTUBE, STIMMUNGSVOLLE RÄUME FÜR FESTE UND BANKETTE SOWIE BESONDERE ERLEBNISSE. VOM KRIMIDINNER BIS ZUM FONDUE IM WINTERLICHEN GARTENHÄUSCHEN.

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjc3MzQ=