Das Burgerarchiv - ein Archiv von regionaler Bedeutung

Das Burgerarchiv umfasst die vor 1832 entstandenen Verwaltungsunterlagen der alten Stadt Burgdorf und ihres Herrschaftsgebietes im Oberaargau und Emmental. Dazu gehören Urkunden (ab 1267), Ratsprotokolle (ab 1533), Gerichts- und Chorgerichtsmanuale (ab 1533), Zinsrödel (ab 1447) und weitere Unterlagen mit einem Umfang von ca. 80 Laufmetern. Das Archiv der alten Stadt Burgdorf figuriert in der schweizerischen Liste der Kulturgüter als Archiv von regionaler Bedeutung.

Eine wertvolle Ergänzung

Das Burgerarchiv umfasst zudem die Verwaltungsunterlagen der Burgergemeinde Burgdorf seit ihrer Entstehung im Jahre 1832. Die gleichzeitig entstandene Einwohnergemeinde Burgdorf führt ihr eigenes Archiv.

Zusätzlich zu den Verwaltungsunterlagen sichert und archiviert das Burgerarchiv Unterlagen von Personen, Familien und Institutionen, welche die Geschichte der Stadt und Burgergemeinde Burgdorf geprägt haben und deren Überlieferung eine wertvolle Ergänzung zu den behördlichen Unterlagen darstellt. Besonders zu erwähnen ist die Fotosammlung der Fotografenfamilie Bechstein in Burgdorf, die über den Zeitraum von 1872 bis 1956 Burgdorfer, Burgdorf und Umgebung bildlich festgehalten hat.

Das kulturelle Erbe der Stadt

Das Burgerarchiv dient der fachgerechten Sicherung, Bewertung, Erschliessung, Aufbewahrung und Vermittlung der Unterlagen der Stadt Burgdorf vor 1832 und der Burgergemeinde Burgdorf seit 1832. Das Burgerarchiv bewahrt das kulturelle Erbe der Stadt Burgdorf und der Burgergemeinde, sichert die Nachvollziehbarkeit behördlichen Handelns und stellt die Grundlagen für die Forschung bereit.

Zudem sichert und archiviert das Burgerarchiv Unterlagen von natürlichen und juristischen Personen, welche die Geschichte der Stadt oder der Burgergemeinde Burgdorf geprägt haben und deren Überlieferung eine wertvolle Ergänzung zu den behördlichen Unterlagen darstellt.

> Die Bestände des Burgerarchivs sind online abrufbar