Eine Zeitreise durch die Geschichte der Stadtbibliothek

Bücher zählen und gewinnen!

Das gestreifte Buch ist im Wimmelbild gleich mehrfach zu finden. Manche Exemplare sind gut sichtbar, andere haben sich geschickt versteckt. Wie viele sind es insgesamt? Das Wimmelbild genau unter die Lupe nehmen, die richtige Anzahl auswählen und das Teilnahmeformular ausfüllen. Unter allen richtigen Einsendungen verlost die Burgergemeinde Burgdorf 43 Gutscheine für den Landgasthof Sommerhaus im Gesamtwert von 1600 Franken.

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Ein Bild, unzählige Geschichten

Der Burgdorfer Illustrator Tobias Sturm lässt die ersten Jahre der Stadtbibliothek Burgdorf auf unterhaltsame Weise lebendig werden. Das Wimmelbild steckt voller historischer Begebenheiten und liebevoll gezeichneter Einzelheiten.

1729 gründete Dekan Gruner die Stadtbibliothek Burgdorf. Seither hat sie mehrfach ihren Standort gewechselt, gesellschaftliche Veränderungen miterlebt und sich immer wieder neu erfunden. Auch das Gebäude, in dem sie heute untergebracht ist, blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück.

Das Wimmelbild nimmt diese Geschichte auf und verbindet historische Ereignisse mit fantasievollen Szenen. Dabei gibt es weit mehr zu entdecken, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt.

Das Wimmelbild entdecken

Ein Klick auf das Bild öffnet die vergrösserte Ansicht. Die Markierungen führen zu sieben besonderen Details. Einfach mit der Maus darüberfahren oder die Markierung anklicken, um mehr darüber zu erfahren.

Die Geschichten hinter dem Wimmelbild

1729: Eine Bibliothek für Burgdorf
Als Pfarrer Johann Rudolf Gruner 1729 die Stadtbibliothek gründete, war dies für Burgdorf ein bedeutender Schritt. Bücher waren damals kostbar und längst nicht für alle Menschen zugänglich. Die neue Bibliothek erhielt zunächst ein Zimmer im Knabenschulhaus am Kirchbühl. Gruner legte mit eigenen Büchern und weiteren Schenkungen den Grundstein für eine Sammlung, die über die Jahrhunderte stetig wachsen sollte.
1777 zog die Bibliothek ins neu erbaute Stadthaus. Dort entwickelte sie sich zunehmend zu einem Ort des geistigen und politischen Austauschs. Besonders in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts spielte sie eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben Burgdorfs.

1836: Ein neuer Standort
Mit der Entwicklung der Stadt veränderten sich auch die Bedürfnisse der Bibliothek. 1836 zog sie in das neu errichtete Waisenhaus und Gymnasium, das heute die Musikschule beherbergt. Der Bau war nach Plänen des Architekten Robert Roller entstanden und bot neben Schul- und Wohnräumen auch Platz für einen Lesesaal und einen Konzertsaal. Die Bibliothek blieb allerdings nicht dauerhaft dort. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte sie mehrfach zwischen dem Stadthaus und dem ehemaligen Gymnasium.

1844: Ein Hotel entsteht
Während die Bibliothek noch an anderen Standorten untergebracht war, entstand an der heutigen Bernstrasse ein stattliches Gebäude: das Hotel Emmenhof. Rudolf und Süsette Stähli liessen es in den 1840er-Jahren errichten. Zum Hotel gehörten auch eine Scheune und Stallungen. Im Gebäude befand sich zudem ein Postbüro.

Das Hotel war Ausdruck einer Zeit, in der Reisende noch mit Pferdekutschen unterwegs waren und die Postverbindungen eine wichtige Rolle spielten. Doch schon bald sollte eine technische Neuerung die Verhältnisse grundlegend verändern.

1857: Die Eisenbahn verändert Burgdorf
Mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Olten-Bern am 16. Juni 1857  verschoben sich die Verkehrsströme. Das wirtschaftliche Zentrum der Stadt verlagerte sich zunehmend in Richtung Bahnhof. Für das Hotel Emmenhof hatte dies schwerwiegende Folgen: Die Gäste blieben aus, das Postbüro zog weg und 1858 wurde der Hotelbetrieb eingestellt.
Noch im selben Jahr kaufte die Burgergemeinde das Gebäude und gab ihm eine neue Bestimmung. Fortan beherbergte es unter anderem eine Mädchenschule, die burgerliche Elementarschule und ein Waisenhaus. Auch die ehemalige Scheune erlebte einen Wandel. Sie wurde 1860 zur Turnhalle umgebaut. Später diente sie als Kunsthalle und Atelier des Künstlers und Galeristen Maxe Sommer.

Ein Gebäude im Wandel der Zeit
In den folgenden Jahrzehnten veränderte sich die Nutzung des ehemaligen Hotels Emmenhof immer wieder. Schulklassen gingen ein und aus, Waisenkinder fanden hier ein Zuhause und Schüler des Gymnasiums und des Technikums nutzten das Gebäude als Pension. Erst 1935/36 bezog die Stadtbibliothek die Räumlichkeiten an der Bernstrasse 5. Damit fand sie nach zahlreichen Umzügen ein dauerhaftes Zuhause. Später kam auch das Burgerarchiv hinzu.

Teilnahmeformular für den Wettbewerb zum Wimmelbild

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Mitarbeitende der Burgergemeinde Burgdorf sowie Mitglieder des Burgerrats sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Unter allen richtigen Einsendungen werden 43 Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung der Preise ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die erhobenen Personendaten werden ausschliesslich zur Durchführung des Wettbewerbs verwendet und nach dessen Abschluss gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
Teilnahmeschluss: 30. November 2026