Burger Journal 15 - April 2026

Modernisierung der Stadtbibliothek Die Stadtbibliothek ist heute weit mehr, als nur ein Ort der Ausleihe von Medien. Kulturelle Veranstaltungen, Begegnung und die Möglichkeit für flexibles Arbeiten spielen eine immer grössere Rolle und stellen veränderte Anforderungen an die Infrastruktur und den Betrieb. Die stetig wachsenden Besucherzahlen belegen, dass das Angebot der Stadtbibliothek den Bedürfnissen der heutigen Zeit entspricht. Der geplante Umbau schafft mehr Platz. Das ist jedoch längst nicht der einzige Aspekt der vorgesehenen Massnahmen. Es gibt zahlreiche weitere betriebliche, technische, ökologische und nicht zuletzt gestalterisch-atmosphärische Kriterien, denen der Umbau Rechnung trägt. So werden beispielsweise ein neues Beleuchtungskonzept, flächendeckende Schallschutzelemente, die Erneuerung der Bodenbeläge und die Modernisierung der Möblierung die Aufenthaltsqualität weiter aufwerten. Mit dem Abbruch der mächtigen Innentreppe und der Öffnung des historischen Treppenhauses für die Erschliessung der Stockwerke entsteht zusätzlicher Raum für Veranstaltungen und Begegnung. Und mit einer komplett neuen Schliess- und Zutrittsanlage wird ein gänzlich neues Angebot überhaupt erst möglich: Die Open Library. Mit dieser Dienstleistung werden registrierte Kundinnen und Kunden die Bibliothek auch ausserhalb der üblichen Öffnungszeiten während «unbedienter» Zeiten selbständig nutzen können. PROVISORIUM AB FRÜHLING 2027 Im Sommer 2027 soll die Neueröffnung stattfinden. Während des Umbaus ab Frühling 2027 wird der Betrieb provisorisch in die benachbarte Kunsthalle von Maxe Sommer («Söistu») verlegt. Eine kurze Schliessung von rund zwei Wochen zu Beginn der Bauarbeiten und kurz vor der Wiedereröffnung wird jedoch nicht zu vermeiden sein. DIE PLANUNGSARBEITEN ZUM UMBAU DER STADTBIBLIOTHEK SIND IN VOLLEM GANGE. IM FRÜHLING / SOMMER 2027 WERDEN DIE ZAHLREICHEN MASSNAHMEN ZUR MODERNISIERUNG DER VOR ÜBER 30 JAHREN LETZTMALS SANIERTEN BIBLIOTHEK UMGESETZT. WÄHREND DIESER UMBAUPHASE WIRD DER BETRIEB PROVISORISCH IN DEN BENACHBARTEN «SÖISTU» VERLEGT.

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